Relaunch von kunstistauchkaktus fertig

So, heute habe ich nun endlich den lange geplanten Relaunch fertig gestellt und „kunstistauchkaktus projekt 2008“ und „kunsistauchkaktus 2.0“ besser optisch sowie technisch getrennt. Einige Trackbacks auf Artikel im Jahr 2009 und 2010 werden dadurch nicht mehr funktionieren, aber leider lässt sich das nicht vermeiden.

70 ist keine Schande

Vor kurzem hatten wir mal über die zehn besten Romane des 20. Jahrhunderts gestritten – ohne Ergebnis. Ich meine: die meisten davon haben irgendwas mit „Afrika“. Widerspruch? Weiterlesen

In memoriam Jeanne-Claude

Zu Ehren von Jeanne-Claude habe ich heute den Kaktus nochmals wie 2008 (siehe kunstistauchkaktus projekt 2008) autreten lassen – dem Anlass angemessen!

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Über Theater, Marketing, das Web 2.0 und Bert Brecht

Gerade hatte ich nochmals die spannenden Diskussion zu „Staatstheater und Web 2.0“ auf Christian Henner-Fehrs Kulturmanagement-Blog durchgesehen. Das sind wunderbare „gute“ Beispiele für meine vielfach geäußerte Meinung, dass man Kulturschaffenden eben nicht nachhaltig mit BWLer-Jargon und Marketing-Lehrsätzen vom Web 2.0 überzeugen kann. Ich will nicht ausholen und meinen Ansatz hier im Detail ausrollen sondern nur ein ganz kurzes Beispiel bringen: Weiterlesen

Auch Juli Zeh macht Kaktuskunst

Kaktus von Juli ZehWer sagt’s: Kunst ist Kaktus – endlich auch auf der Bühne! Gestern wurde im Münchner Volkstheater Juli Zehs Theaterstück „Kaktus“ uraufgeführt. Die Autorin, die erst vor kurzem zusammen mit Ilija Torjanow das vieldiskutierte Buch „Angriff auf die Freiheit“ veröffentlich hatte, nennt ihr Theaterstück eine „Boulevardkomödie“, in der es darum geht, dass ein terrorverdächtiger Kaktus von der Polizei verhört wird. Nach der Premiere spricht die Kritikerin Laura Freisberg im Deutschlandradio Kultur von viel Comedy und etwas zu wenig „intellektueller Auseinandersetzung“ mit dem Thema Folter, das aber doch irgendwie funktioniert: „Unterhaltsamer Theaterabend, der nachwirkt.“ Klar, mit Kaktus wirkt’s immer, oder?

Web 2.0 – Sie sind hier falsch!

In der aktuellen Ausgabe des „KM Magazin“ ist auf der Seite „Linktipps zu Blogs über Web 2.0 im Kunst- und Kulturbereich“ auch ein Link zu diesem Blog zu finden. Mich ehrt es zwar sehr, in einer Reihe mit „berühmten“ Blogs wie dem kulturblog.net, Kulturmanagement-Blog, kulturmarketingblog.de und anderen zu stehen – aber um ganz ehrlich zu sein passt es eigentlich nicht in diese Reihe. Mein Blog dreht sich nur ganz am Rande um das Thema „Web 2.0“, Kulturmarketing und Kulturmanagement. Weiterlesen

Im welcher Version leben wir eigentlich?

Oder: Warum man aktuelle Projekte nicht mit dem Label „Web 2.0“ versehen sollte.

Das „Web 2.0“ ist Geschichte – und wahrscheinlich sogar eine großartige Geschichte. Nur selten hat ein Buzz-Word so eingeschlagen wie der von Tim O’Reilly Ende 2005 weltweit publik gemachte Begriff. Die Idee der Versionsnummer wurde in alle Bereiche portiert: „Journalismus 2.0“, „Politik 2.0“ ja sogar über „Kochen 2.0“ ist zu lesen – auch wenn meist leider keine so wohlüberlegte Vorstellung wie hinter dem „Web 2.0“ Gedanken von O’Reilly steckte. Doch nun ist der Begriff in die Jahre gekommen. Anfangs sollte damit der innovative Aspekt der Konzepte, Technologien und Geschäftsmodelle herausgestellt werden, die sich jedoch inzwischen schneller als je vermutet als Standard etabliert haben, insbesondere UGC bzw. der große Bereich Social Media/Software. Weiterlesen